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Hohe Energiepreise belasten viele Menschen : Hier finden Sie Beratung und Anlaufstellen

Hohe Energiepreise belasten viele Menschen : Hier finden Sie Beratung und Anlaufstellen
Veröffentlicht von Juliane Kaelberlah am So., 20. Nov. 2022 12:05 Uhr
News

Energiekrise und Inflation bringen viele Menschen an ihre Belastungsgrenzen. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen sind von Energiearmut sowie Arbeits-­ und Wohnungslosigkeit bedroht.

Auf der Website der Diakonie finden Sie Anlaufstellen in Berlin, die Sie in Lebenssituationen  wie dieser oder im Notfall beraten und unterstützen.


In diesem Flyer finden Sie eine Übersicht, welche staatlichen Hilfen Ihnen in der Energiekrise ggf. zustehen.


Der Paritätische Wohlfahrtsverband klärt Menschen unter www.energie-hilfe.org auf, in welchen Fällen Behörden die Heiz- und Betriebskosten übernehmen. Er stellt außerdem entsprechende Formulare als Vordruck zur Verfügung. Das Angebot richtet sich sowohl an Studenten und Auszubildende als auch an Angestellte und Selbstständige, Bezieher von Arbeitslosen- oder Krankengeld, Rentner und Menschen in der Grundsicherung.


Darüber hinaus gelten für die momentane Situation folgende Tipps:

  • Haushalte sollten immer als erstes prüfen, ob sie Anspruch auf Kinderzuschlag und Wohngeld haben (siehe Links).
  • Haushalte, die Leistungen nach SGB II oder XII beziehen, haben bei angemessenem Verbrauch grundsätzlich Anspruch auf vollständige Übernahme ihrer Heizkosten sowie möglicher Nachzahlungen.
  • Auch Haushalte, die bisher keinen Anspruch auf Sozialleistungen hatten (auch Rentner*innen), können bei hohen Heizkostennachzahlungen anspruchsberechtigt sein und vorübergehende Leistungen beim Jobcenter beantragen.
  • Wichtig: Der Antrag muss im Monat der Fälligkeit der Nachzahlung beim Jobcenter gestellt werden – danach ist es zu spät.
  • Wenn Gasversorger bzw. Vermieter*in die monatlichen Abschläge für die Heizkosten deutlich erhöhen möchten: nicht zustimmen! Nur bei einer hohen Nachzahlung in einem Monat besteht eventuell die Möglichkeit der einmaligen Unterstützung durch das Jobcenter.