Sonntag, 28. April 2019, 16:00 - 17:30 Uhr

Begrüßung und Moderation: Sona Eypper (Vorstandsmitglied FÖGG e.V.) im Namen des Vorstandes und der Gemeinde

Grußwort: S.E. Ashot Smbatyan (Botschafter der Republik Armenien)

Musikbeitrag: Lilit Rostomyan, Geige

"Der 24. April 1915 und seine Bedeutung für Armenierinnen und Armenier heute", Gemeindepfarrer Archimandrit Yegishe Avetisyan, (Armenisch mit dt. Konsekutiv-Übersetzung)

Amill Gorgis (Vorsitzender FÖGG e.V.): Zur Vollendung der Ökumenischen Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich

Verlust und Vermächtnis: Lesung aus den Erinnerungen von Überlebenden (vorgetragen von Tessa Hofmann, Gohar Baghdasaryan und Anais Gövez)

Komitas: Dele Yaman (Lilit Rostomyan, Geige)

Moment der Stille. Anschließend Prozession zur und Kranzniederlegung an der Ökumenischen Gedenkstätte für Genozidopfer.

Gebet und Liturgische Begleitung: Gemeindepfarrer Archimandrit Yeghishe Avetisyan

Ort: Friedhofskapelle des Luisenkirchhofs, Fürstenbrunner Weg 37-67, 14050 Berlin-Charlottenburg; Anfahrt (ÖPNV): S-Bahnhof Westend oder Bus M45 bis Haltestelle „DRK Kliniken Westend bzw. Königin Elisabeth-Str./Spandauer Damm“, Bus 139 bis Haltestelle „Fürstenbrunner Weg/Friedhöfe“

Auf dem natur- und gedenkmalgeschützten Ev. Luisenkirchhof III (Berlin-Charlottenburg) vereint die Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich e.V. die Erinnerung an über drei Millionen Christen, die 1912-1922 unter den nationalistischen Regimen der Jungtürken und Kemalisten bei Massakern, Todesmärschen und Zwangsarbeit ermordet wurden. Drei aufgelassene Erbbegräbnisstätten wurden zu „Altären des Gedenkens“ umgewidmet. Ihre Seitenflügel tragen sechs „Ikonen der Vernichtung“ aus der Verfolgungsgeschichte der Armenier, Aramäer/Assyrer/Chaldäer sowie Griechen Ostthrakiens, Kleinasiens und des Pontos.

Mitwirkende
Ort
Luisenkirchhof III, Fürstenbrunner Weg 37, 14059 Berlin, Deutschland
Preis
kostenfrei