Samstag, 3. Oktober 2020, 10:00 Uhr

Jeweils am ersten Sonnabend des Monats finden Führungen auf dem „Pfad der Erinnerung“ statt. Er erschließt die Gedenkregion zwischen der Gedenkstätte Plötzensee und den benachbarten Kirchen. Der Weg führt von der Sühne-Christi-Kirche über die Kath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und die Ev. Gedenkkirche Plötzensee zur Gedenkstätte Plötzensee. Alle Orte werden besichtigt und erklärt. Unterwegs gibt Pfarrer Michael Maillard Erläuterungen zu den Hintergründen und zu den Namen der Straßen und Schulen, die nach Menschen des Widerstands benannt sind.

Im ehemaligen Hinrichtungsschuppen des Gefängnisses Plötzensee (heute: Gedenkstätte Plötzensee) wurden während der NS-Zeit fast 3.000 zum Tode Verurteilte hingerichtet, darunter viele Menschen des Widerstandes gegen Hitler. An sie erinnern die in der Nähe gelegenen Kirchen in Charlottenburg-Nord. Straßen, Schulen und Plätze in der Region sind nach Widerstandskämpferinnen und -kämpfern benannt.

Der „Pfad der Erinnerung“ erschließt die Gedenkregion zwischen der Gedenkstätte Plötzensee und den benachbarten Kirchen.

Hier finden Sie einen Artikel aus der Berliner Morgenpost über die Spaziergänge.

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee

Nähere Auskünfte bei
Pfarrer Michael Maillard
Tel. 030-381 34 78 (Gemeindebüro)
maillard@charlottenburg-nord.de

Treffpunkt: 10 Uhr an der Sühne-Christi-Kirche (Toeplerstr. 1, 13627 Berlin; Nähe U-Bhf. Halemweg/U7)

ACHTUNG: Corona-bedingt gelten auch für Führungen bestimmte Regeln: Mindestabstand 1,5 Meter, Tragen eines Mund-/Nasenschutzes (dringend empfohlen), Führen einer Teilnehmerliste. Maximal 12 Teilnehmer.

Öffentliche Führung auf dem "Pfad der Erinnerung" in Charlottenburg-Nord
Mitwirkende
Michael Maillard, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord
Ort Sühne-Christi-Kirche, Toeplerstraße 1, 13627 Berlin
Preis
Teilnahmegebühr: 10 Euro; ermäßigt 5 Euro (Der ermäßigte Betrag gilt auch für Einwohner von Charlottenburg-Nord und Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinden.)