Die Vereinigte Republik Tansania liegt in Ostafrika an der Küste des Indischen Ozeans, südlich von Kenia.

Hier leben ca. 120 verschiedene Völker und Sprachgruppen. Die Nationalsprache Tansanias ist Kisuaheli, Amtssprachen sind Kisuaheli und Englisch. In nahezu allen Familien wird Kisuaheli entweder neben der stammeseigenen oder als einzige Sprache gesprochen und in den Grundschulen als Unterrichtssprache verwendet. Diese gemeinsame Sprache trägt wesentlich zum starken Einheitsgefühl der Tansanier bei.
 
500 Kilometer südwestlich von Dar es Salaam, in der Mitte Tansanias, liegt auf dem südlichen Hochplateau in 1600 m Höhe die Stadt Iringa, die gleichzeitig die Hauptstadt der Iringa-Region (ca. 1,5 Millionen Einwohner) ist. Die Stadt ist mit etwas über 120.000 Einwohnern klein und überschaubar, aber dennoch nicht dörflich. Sie liegt an der Fernverkehrsstraße nach Sambia und ist nur 120 Kilometer vom weltberühmten Ruaha-Nationalpark entfernt.
 

In Iringa befindet sich auch die Kirchenleitung der gleichnamigen Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias (ELCT) und das kleine Verwaltungszentrum. Die Kirche verzeichnet eine ständig wachsende Zahl von Gottesdienstteilnehmern. Ständig werden neue Gemeinden gegründet. Doch das missionarische Wirken der Kirche beschränkt sich nicht nur auf die Gewinnung neuer Mitglieder.

Dr. Owdenburg Mdegella, der bis zu seinem Ruhestand 2017 30 Jahre lang Bischof der Iringa-Diözese war, setzte bei seinen Projekten vor allem auf Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Sicherung für Benachteiligte. So hat die Diözese bereits mehrere Sekundarschulen gegründet und engagiert sich mit der von ihm gegründeten Tumaini-Universität auch für die akademische Ausbildung. Mit Stipendienprogrammen wird ein Beitrag zur Chancengleichheit geleistet. Die Evangelisch-Lutherische Kirche Tansanias betreibt Erste-Hilfe-Stationen, ein Krankenhaus und ein HIV-Präventionsprogramm. Sie fördert Programme zur Verbesserung der Ernährung und der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung.